|
Projekt für die
Wiederherstellung des Wettermastes auf dem Ringturm
in Wien. Das Projekt sah an Stelle des ehemaligen Gittermastes die
Ausführung
einer dünnwandigen Nirokonstruktion vor, um auch bei Tag durch
eine
markante Silhouette eine zeichenhafte Wirkung zu erreichen. Die
Wetterprognose
sollte - in Analogie zu dem ursprünglichen Mast - durch
Lichtzeichen
veranschaulicht werden. Hierzu wurden zwei Alternativen untersucht.
Einerseits
eine Anstrahlung der Mastfigur, deren Oberflächenreflexion durch
einen
mit Spezialglasperlen abgestreuten Anstrich verstärkt worden
wäre,
andererseits eine Anzeige durch Endpunkte eines Faseroptik-
Beleuchtungssystems.
Beide Alternativen nahmen Rücksicht auf wartungstechnische
Probleme,
die zur Einstellung des Betriebes des ehemaligen Mastes geführt
hatten
und sollten ein Besteigen in einer Höhe zwischen 70 und 90m
über
dem Umgebungsniveau in Hinkunft vermeiden. Eine Beleuchtugsprobe
des
Faseroptik-Systems bewies die technische Machbarkeit des Projekts. Zur
Ausführung gelangte jedoch nur eine formale und technische
Anlehnung an das historische Vorbild.
|
|