|
Die Luftbilder zeigen es
deutlich: Dachgeschossausbauten verändern die
Dachlandschaft wesentlich. Sie zerstören die ruhigen Flächen
der
Deckungen und nur scheinbar wird hier Brachliegendes genutzt. Viel eher
handelt
es sich um Aufstockungen, die sich schamhaft hinter den Resten der
Dächer
verschanzen und denen historische Umrisse als Camouflage dienen. Dem
Bauen,
Wohnen und Denken sollte aber nichts Zaghaftes, nichts Ängstliches
und
nichts Heimliches anhaften. Klar, offen und selbstbewusst soll der Bau
das
Wohnen das Sein ermöglichen. Mies weist hier den Weg...
Historische Akzente hatten ihre Bedeutung in Ihrem Kontext, der heute
so
nicht mehr gegeben ist. Neue Akzente müssen im heutigen
Maßstab
für die heutige Stadt konzipiert werden. Das Projekt schlägt
daher
vor, die durch einen Dachbodenausbau erzielbare Nutzfläche in
einem
Wohnturm zu konzentrieren. Dieser wird durch Überbauung des
Hoftraktes
am Schnittpunkt der Achse Rathausturm – Neue Burg und der Achse Neues
Generalihochhaus
(Obere Donaustraße / Taborstraße) – Südturm
Stephansdom
- TU-Wien Getreidemarkt situiert.
|
|