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Teatro zeigte die Entwicklung des
Bautyps „Theater“ an Beispielen aus dem
16. bis zum 19. Jahrhundert in Oberitalien. Die Ausstellung basierte
auf
einem Forschungsprojekt der Universitäten Stuttgart und Marburg.
Die
Ergebnisse dieses Projektes wurden anhand von Modellen und Fotografien
präsentiert
und in der Wiener Ausstellung durch historisches Originalmaterial
ergänzt.
Die Objektträger verbanden zwei- und dreidimensionales Material,
indem
auf ihnen die Ausstellung von der Wand in den Raum geführt wurde.
Sie
wurden aus einer Verräumlichung einer perspektivischen Figur
entwickelt.
Auf einem der Träger wurden Originalzeichnungen aus dem
Skizzenbuch
der Familie Galli-Bibiena präsentiert. Um dieses Material
besonders
hervorzuheben, wurde dieser Träger frei im Raum verspannt,
während
die übrigen einfach an den Wänden lehnten. Um die Lesbarkeit
der
Modelle für den Laien zu erleichtern und den dargestellten
Raumeindruck
zu vermitteln, wurden in die Modelle Endoskope eingebaut, die es dem
Besucher
erlaubten, einen Blick von der Bühne in den jeweiligen
Zuschauerraum
zu werfen.
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