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Fasst man den Schwedenplatz als
Ebene auf, übersieht man das Wesentliche seines strukturellen
Kontextes. Hier ist Stadt nur scheinbar ein Problem der Parzellierung.
Vielmehr tritt sie hier als ein raumzeitliches Konstrukt auf.
Zahlreiche unterirdische und ober-
irdische Ebenen, mit ebensovielen unterschied-
lichen Geschwindigkeiten und ebensovielen Lebenswelten treffen hier
zufällig aufeinander, kollidieren oder laufen gleichgültig
aneinander
vorbei, bis sie in der Ferne wieder gesondert ihre scheinbar geordneten
Bahnen finden. Nicht den Knoten zu lösen scheint hier die
Herausforderung, sondern ihn zu knüpfen.
Der Platzraum als Raumplatz gedacht verbindet mit einem Skywalk die
verschiedenen Ebenen der Stadt, die hier aufeinander treffen. Eine neue
Nutzungsebene, die die aus der historischen Innenstadt gegebenen
Höhenniveaus der Hafnergasse und der Ruprechtskirche verbindet und
wie die ehemalige Basteianlage bis in den Flussraum vordringt, schafft
eine neue Raumsequenz, in die der Flussraum als neues
Wahrnehmungserlebnis durch eine attratiktive Aussichtsterrasse, aber
auch durch Fuß- und Radwegverbindung einbezogen wird. Rampen,
Treppen und Lifte ermöglichen neue Wegebeziehungen von den Niveaus
der U-Bahnlinie 1 bis hin zur Ruprechtskirche.
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