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r(a)umkritzeln setzt
sich mit der Tradition der Raumdarstellung in der Zeichnung
auseinander. In der Art unregelmäßig geführter
Tagebucheinträge wird nicht der Sieg über die Tiefe des
Raumes thematisiert, die in einem Darstellungsschema scheinbar
beherrscht werden kann, sondern das Scheitern an ihr. Die Arbeiten
verstehen sich so weniger als traditionelle Bildwerke, denn als
grafische Notationen einer performativen Arbeit, die dem Betrachter
nicht vorgeführt, sondern durch die Zeichnungen als Relikte nur
vermittelt wird. Das Projekt läuft seit 2009 und ist als Infinitum
konzipiert. Der gestische Duktus läßt nur begrenzte Formate
zu, so dass alle Blätter in der Größe einem
gebräuchlichen Briefbogen entsprechen. Der ‚Horizont‘ liegt immer
auf einer standardisierten Faltung des Blattes, die auch manchmal
für eine Monotypie einer der Hälften verwendet wird. Bei der
ersten Präsentation (Wien 2012) wurden die Blätter auf einer
den Galerieräumen eingeschriebenen linearen Figur
präsentiert. Die Aufreihung nach dem Datum der Entstehung bezog
sich auf den konzeptionellen Aspekt der performativen Notation.
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