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 Fluggastgebäude
 
 Wettbewerb, Graz  
Arch. DI Dr. techn. Gerhard Vana  
DI Karin Müller-Reineke  



Das bestehende Fluggastgebäude, im speziellen das schwungvolle Vordach, wird gestalterischer Ausgangspunkt für die Erweiterung der neuen Fluggasthalle. Der Schwung des Flügels bildet die formale Grundlage, die durch seine Spiegelung oder auch Verlängerung als Galerieebene bzw. als Vordach - je nach örtlichem Erfordernis - genutzt werden kann. Das Hallendach, als Fortsetzung dieses Schwunges konzipiert, nimmt als leichte verspannte Seilkonstruktion die gesamte Länge des Bauplatzes ein. Durch Absenken des Daches im mittleren Bereich wurde das - zu klimatisierende - Volumen der Halle auf ein Minimum reduziert. Durch Weglassen der Galerieebenen können großzügige Öffnungen der Halle Richtung landside (im öffentlichen Bereich) bzw. airside (im Abflugbereich) erfolgen. In der südlichen Hälfte der Halle befindet sich der öffentliche Bereich mit Check-In, Ankunft, Cafe, Kojen, Geschäftsflächen und Zugang zum Restaurant und zur Fluggastterrasse, über eine zentrale Safety-Control setzt sich in der nördlichen Hälfte die Halle als nicht öffentlicher Fluggastbereich mit allen seinen geforderten Funktionen fort.

 
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